Mit der Linie 4 durch Dresden

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Dresden, 19.12.2016, die letzte Woche vor Weihnachten. Ist es schon in der Adventszeit eine nicht unerheblich schwierige Aufgabe, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, so kommt eine Fahrt mit der Straßenbahn in den wenigen Tagen vor Heiligabend einer Ausbildung zum Nahkämpfer gleich. Der Instinkt vermutet eigentlich ständig, es müsse doch gleich eine Durchsage kommen: „Wegen Überfüllung geschlossen!“ Doch die Lautsprecher bleiben stumm.

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Das Kieler Weihnachtsdorf

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Die Tage sind grau und von Nebel zerfressen. Auf dem Weihnachtsmarkt suchen Angestellte nach 17 Uhr gemeinschaftlich Trost. Sie stehen in den Gängen des neu eingerichteten Weihnachtsdorfes auf dem Rathausplatz und bejubeln das Leben, respektive ihren Glühweinkonsum.
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Weihnachten in Saarbrücken

Berliner Promande in Saarbrücken

„Das Saarland, das ist der Osten des Westens. Hat unser Prof immer gesagt.“ Die Gruppe um den Redner lacht. „Bei der Mundart kann man das auch fast glauben“, sagt eine andere. „Wieso das denn?“, fragt ein dritter. „Weil die hier ‚es Jenny‘ sagen statt ‚die Jenny‘.“ Eine weitere Frau am Tisch reißt die Augen auf. „Das ist ja asozial.“ Ein Kellner kommt und fragt: „Unn, hann’a eisch entschied?“ Die Männer bestellen Weizenbier und Hirschgulasch, die Frauen stilles Wasser und Flammkuchen.

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Auf dem Bahnhofsvorplatz

Ernst August mit Polizei am Hbf Hannover

Mittag in Hannover. Sturmtief „Heini“ wirbelt das milde Novemberwetter auf, Krähen segeln möwengleich im Wind und in den kahlen Alleebäumen der Innenstadt glänzen die goldfarbenen Weihnachtskugeln. Auf dem Bahnhofsvorplatz herrscht bekanntes Treiben, die einen warten „unterm Schwanz“ auf ihre Verabredungen, die anderen halten ihr Gesicht in die Sonne. Fahrradfahrer suchen sich Wege durch den Passantenstrom.

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