An der Hörnbrücke

Rebecca_Kiel
Der Wind zerrt an meinen Haaren, am Horizont ziehen Regenwolken auf. Es ist kein Wetter um draußen herumzulaufen. Wir stehen an der Hörn und ich ziehe mir den Schal über das halbe Gesicht. Die Menschen, die über die Brücke laufen, tragen dicke Wintermäntel und verkniffene Gesichtsausdrücke. Es gibt angenehmere Tage um Kiel zu besuchen und trotzdem macht mich der Anblick der Möwen und der Kreuzfahrtschiffe glücklich.

Kiel ist auf den ersten Blick keine wahnsinnig aufregende Stadt, keine architektonisch besondere. Abgesehen von der KiWo ist hier scheinbar nicht viel los. Trotzdem komme ich jedes Mal gern hierher zurück. Städte werden nicht zu Lieblingsorten weil sie außergewöhnliche Bauwerke haben, sondern weil sie mit schönen Erinnerungen behaftet sind. Es braucht keine Großereignisse um sich irgendwo wohlzufühlen, sondern kleine Momente und die richtigen Leute.

In Kiel sind mir bisher ausschließlich gute Dinge passiert. Ich verbinde die Stadt mit Menschen, die mir unheimlich viel bedeuten, mit meiner Studienzeit und mit einem Gefühl von Sicherheit. Hier habe ich getanzt, gelacht und mutige Entscheidungen getroffen. Die Förde wird mich immer zum Grinsen bringen, Sommer oder Winter.

Werbeanzeigen

Ein Gedanke zu “An der Hörnbrücke

  1. Pingback: Hildesheim – Stadtnotizen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s