Kreta

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Ein lauer Septemberabend auf Kreta. Das Mittelmeer rauscht leise im Hintergrund, pailettenbesetzte Herzchengirlanden glitzern im Kerzenschein, lateinamerikanische Musik schallt aus den Lautsprechern. Ein schwarz gekleideter Tänzer tritt vor die Tische, an jeder Hand eine hübsche Tänzerin im knappen Kleid. Sie legen einen flotten Tango auf die Fliesen der Hotelterrasse, die als Bühne dienen. Das Publikum sitzt entspannt gelangweilt vor halbleeren Cocktailgläsern. Es ist lateinamerikanischer Abend im Hotel.
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Tag im Park

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Der Wetterbericht im Radio vermeldet, es sei das letzte warme Wochenende des Jahres und deshalb sollten alle das Wetter noch einmal nutzen. Das lassen sich die Großstädter natürlich nicht zweimal sagen und bevölkern jedes verfügbare Fleckchen grün. Wir haben uns für einen Spaziergang durch Planten un Blomen entschieden und sind damit in guter wie zahlreicher Gesellschaft.
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Strande

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Strande liegt am Strand, wir haben es gewusst. Andere haben es auch gewusst, am Leuchtturm Bülk reiht sich ein Campingbus an den nächsten. Die Kofferraumtüren sind geöffnet, aus den Bettdecken auf den provisorischen Betten luken verschlafene Gesichter. Die Sonne macht sich breit und wärmt die nackten Glieder.
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14ter Stock

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Sie sitzt am anderen Ende des Raums, hält ein Buch in der Hand. Vor ihr liegen ein Stapel Papier und eine ganze Packung Textmarker. Sie kaut auf einem Bleistift herum und schiebt alle paar Sekunden ihre Brille wieder auf den Nasenrücken. Bei jedem Türklappern schaut sie auf, zuckt zusammen, wenn eine Gruppe Ankommender zu nah an ihr vorbeigeht.
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Der Nachbar

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Die Sonne im Dorf steht inzwischen tief. Die Menschen beginnen, ihre Blumen zu gießen, den Grill anzufeuern, die Tagesereignisse am Gartenzaun auszuwerten. Hast du schon gehört? Sag bloß. Also wirklich! Hinten auf den Felder geht jemand mit seinem Hund spazieren. Das Licht ist fast golden und das Rauschen der Bäume wird nur gelegentlich von den Geräuschen eines Autos unterbrochen.
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Die Prinzeninsel im Plöner See

Prinzeninsel Plön Foto Melanie

Wir starten früh. Das rechnen uns die Plöner an. Auf dem Weg zur Prinzeninsel grüßen uns Gassigeher, Vormittagsjogger und eifrige Rentner. Sie sagen „Moin“, wir ziehen das „oin“ in die Länge. Das haben wir gelernt, das machen wir jetzt so. Als uns einer mit einem schnellen „Moin Moin“ überholt, müssen wir uns beraten: Sagt man hier etwa schon „Moin Moin“? Aber wir sind doch nicht in Hamburg! Am Ende bleiben wir bei „Mooiiiinnnn“, das fröhlich-schnattrige „Moin Moin“ liegt uns nicht.

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